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Portrait Anna Klassen

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Anna Klassen, M.A.

Frühe deutsche Sicherheitsdiskussion über Entwicklungen und Risiken der modernen Biowissenschaften im Anschluss an die Konferenz von Asilomar (1975)

Zur Person

Anna Klassen studierte an der Universität Kassel Philosophie und Germanistik (Bachelor) und Philosophie der Wissensformen (Master). Ihr Schwerpunkt im Master war die Philosophie der Lebenswissenschaften innerhalb der Theoretischen Philosophie. Im Anschluss an ihren Studienabschluss im Dezember 2017 arbeitete sie als Doktorandin am Institut I für Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum in der DFG-Forschungsgruppe "Kooperation und Konkurrenz in den Wissenschaften". Von dort wechselte sie zusammen mit der Projektleiterin Prof. Christina Brandt im Sommersemester 2019 an die Friedrich-Schiller-Universität Jena. Hier setzt sie die Arbeit am Projekt "Konkurrenz um Deutungshoheit in kooperativen Gremien. Bioethische Debatten und politische Regulierung der Lebenswissenschaften (1980er Jahre)" fort.

Im Rahmen des Forschungsprogramms zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft untersucht Anna Klassen die frühe deutsche Sicherheitsdiskussion bezüglich der Aushandlung von Deutungshoheit über Entwicklungen und Risiken der modernen Biowissenschaften im Anschluss an die Konferenz von Asilomar (1975), bei der Peter H. Hofschneider vom Max-Planck-Institut für Biochemie der einzige anwesende Vertreter der deutschen Forschungsorganisationen war. Ziel ist, die Rolle spezifischer Akteure der MPG im Zusammenhang des Verhältnisses von Wissenschaft und Politik darzustellen, Konfliktlinien nachzuziehen und Kooperations- bzw. Konsensstrategien zu analysieren.